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Börsen, Wallets und Blockchains

65 Quellen lassen sich verbinden: Blockchains über die öffentliche Adresse, Börsen über einen Read-only-Schlüssel oder über den Datei-Export. Diese Seite zeigt, welcher Weg wo gilt – und wo es Grenzen gibt, die du vorher kennen solltest.

Stand: 13. August 2026 · Programmversion 1.5.0

Inhalt

  1. Die drei Wege – und welcher der bessere ist
  2. Blockchains (36)
  3. Börsen per Read-only-API (16)
  4. Börsen und Wallets per Datei (13)
  5. Deine Börse fehlt?

Die drei Wege – und welcher der bessere ist

Für die Steuer zählt nur eines: Vollständigkeit. Ein Weg, der 95 % deiner Vorgänge liefert, ist nicht 95 % so gut – er ist unbrauchbar, weil die fehlenden 5 % als Verkauf ohne Anschaffung auftauchen und den Gewinn nach oben treiben. Deshalb ist bei jeder Börse markiert, welcher Weg empfohlen ist, und wir markieren API nur dann als empfohlen, wenn sie nachweislich vollständig liefert.

Warum das für deine Steuer entscheidend ist: Fehlt die Anschaffung zu einem Verkauf, ist im Zweifel der gesamte Erlös Gewinn. Genau deshalb weist die App fehlende Anschaffungen offen aus, statt sie stillschweigend mit 0 € anzusetzen – und deshalb steht bei jeder Quelle, was sie nicht liefert. Mehr dazu: Welche Unterlagen das Finanzamt verlangt.

Blockchains – nur die öffentliche Adresse

Kein Konto, kein KYC, kein Schlüssel: Du gibst die Adresse ein, die App liest die öffentliche Historie. Bei Bitcoin und den anderen UTXO-Ketten kannst du statt einzelner Adressen deinen xpub/ypub/zpub eintragen – daraus findet die App alle abgeleiteten Adressen samt Wechselgeld, was von Hand praktisch nicht zu schaffen ist.

Dazu zwei On-Chain-Handelsplätze, die ebenfalls über die Adresse laufen statt über einen Schlüssel:

Solana wird inklusive nativem Staking erfasst – die Belohnungen landen als § 22-Zuflüsse in der Prüfliste, das Delegieren selbst ist steuerfrei. Was bei Solana und DeFi sonst noch schiefgehen kann, steht in den fünf teuren Fallen.

Börsen per Read-only-API

Ein Schlüssel mit Leserechten genügt; Auszahlungsrechte braucht die App nie und solltest du nie vergeben. Die Schlüssel liegen verschlüsselt im Schlüsselbund des Betriebssystems – nicht im Klartext neben deinen Daten.

Börsen und Wallets per Datei

Diese Quellen laufen über den Export, den du im jeweiligen Konto herunterlädst. Bei einigen ist das der empfohlene Weg, weil die API nachweislich nicht alles hergibt.

Ledger Live deckt mit einer einzigen Datei mehrere Ketten gleichzeitig ab – praktisch für Cold-Wallet-Bestände über BTC, ADA, XRP, SOL und weitere.

Deine Börse fehlt?

Dann gibt es zwei Wege. Erstens das generische CSV: eine Vorlage mit festen Spalten, in die sich jeder Export übertragen lässt – auch einzelne Vorgänge von Hand, etwa ein Verkauf unter Bekannten. Zweitens: schreib uns. Die meisten Importer sind genau so entstanden – ein Tester schickt seinen Export, wir bauen den Parser daran und prüfen ihn gegen echte Zahlen, statt gegen eine Doku.

Das ist auch der Grund, warum bei manchen Quellen oben ein Hinweis steht: Ein Parser, der nur nach der offiziellen Dokumentation gebaut wurde, funktioniert vermutlich – bewiesen ist er erst an einer echten Datei. Diesen Unterschied verschweigen wir nicht.

Alles an einem Ort, lokal gerechnet

Alle Quellen laufen in dieselbe Berechnung: deutsche Reports nach § 23, § 22 und § 20, mit wallet-bezogenem FIFO, tagesgenauer Haltefrist und den Belegen fürs Finanzamt. Ohne Cloud, ohne Konto – die Daten bleiben auf deinem Rechner.

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